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Völkl Racing Team rüstet auf

Julia Mancuso, Mannfred Pranger & more


Schneestation

Innovatives Material trifft auf hochkarätige Athleten, flankiert von einem erfahrenen Entwickler- und Servicestab: Bei Völkl herrschen beste Vorzeichen für eine erfolgreiche Rennsportsaison 2010/11. Der deutsche Skiausrüster stattet einige der aussichtsreichsten Fahrer aus: vom amtierenden Slalomweltmeister Manfred Pranger (AUT) über Niki Hosp (AUT) und Julia Mancuso (USA) bis Fanny Chmelar (GER) – bewährte Routiniers, starke Neuzugänge und große Talente.

 

Völkl Damen: Stark in allen Belangen

Bei den Damen kann Völkl Rennsportchef Klaus Gattermann in sämtlichen Disziplinen mit starken Athletinnen aufwarten. Prominenteste Verstärkung im Team ist Julia Mancuso (USA), die im Frühjahr 2010 zu Völkl wechselte und zu den absoluten Topstars im alpinen Skizirkus zählt. Als Empfehlung hat „Super Jules“, so ihr Spitzname, unter anderem reichlich olympisches Edelmetall im Gepäck: jeweils eine Silbermedaille in Abfahrt und Super-Kombination (Vancouver 2010) sowie einmal Gold im Riesenslalom (Turin 2006). „Julia ist mit ihrem neuen Material sehr zufrieden und schneller denn je“, so Gattermann über das Training der 26-Jährigen.

 

Mit Spannung wartet die Sportwelt auf das Comeback von Niki Hosp (AUT). Die Weltcup-Gesamtsiegerin von 2007 musste wegen einer Knieverletzung den kompletten letzten Winter pausieren. Auch die Saisonvorbereitung verlief nicht ohne kleinere Rückschläge wie etwa eine Kapselzerrung. Dennoch ist Gattermann von der Stärke der 26-jährigen Allrounderin überzeugt: „Niki ist ein Ausnahmetalent. Mit ihrem Kampfgeist wird sie im Saisonverlauf wieder zu ihrer alten Topform zurückfinden. Und dann ist alles möglich!“

 

Insbesondere bei den technischen Disziplinen kann das Damenteam von Völkl einige interessante Neuzugänge verbuchen: Neben den Schweizer A-Kader-Fahrerinnen Rabea Grand und Aline Bonjour tritt in der neuen Saison auch die 24-jährige Partenkirchnerin Fanny Chmelar (GER) erstmals mit dem Völkl Racetiger SL Speedwall an. „Vor allem bei ihrem Heimspiel, der Ski-WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen, rechne ich Fanny zu den ganz großen Medaillen-hoffnungen“, so Gattermann. Zu den vielversprechenden Technikspezialistinnen bei Völkl zählen auch Caroline Fernsebner (GER), Nina Løseth (NOR), Hailey Duke (USA) und die Schweizer Slalommeisterin Marina Nigg (LIE).

 

Ein ebenso großes wie schnelles Aufgebot schickt Völkl im Speed-Bereich an den Start. Gute Podestchancen in Abfahrt bzw. Super-G haben unter anderem die Schweizerinnen Nadja Kamer und Nadia Styger, deren Formkurven sowohl in der letzten Saison als auch in der Vorbereitung deutlich nach oben zeigten. Für ihre Schweizer Teamkollegin Martina Schild, die sich kurz vor Olympia 2010 einen Kreuzbandriss zuzog, gilt es hingegen, schrittweise wieder Anschluss an die schnellsten Abfahrerinnen der Welt zu finden.

 

Ebenfalls zu den Top-Fahrerinnen in den schnellen Wettbewerben gehören Gina Stechert (GER), die sich bereits 2009 in die Abfahrts-Siegerliste des Weltcups eintragen konnte, sowie Johanna Schnarf (ITA), die Vierte des olympischen Super-G von Vancouver 2010. Hochmotiviert nehmen auch Britt Janyk (CAN), Stefanie Köhle (AUT), Regina Mader (AUT) und Lucia Recchia (ITA) die neue Saison in Angriff. Noch ungewiss ist hingegen der Zeitpunkt für ein Comeback von Kelly VanderBeek (CAN) nach ihrer Knieverletzung aus der vergangenen Saison.

 

Stark besetzt ist auch der Damen-Nachwuchs: Sich dauerhaft im Weltcup etablieren möchten u.a. die Österreicherinnen Evelyn Pernkopf (20), Tamara Tippler (19) und Karin Hackl (21), die Kanadierin Kelly McBroom (21), die Norwegerin Mona Løseth (19) sowie die beiden Deutschen Monica Hübner (20) und Marianne Mair (21).

 

Völkl Herren: Versierte Techniker

Der Herrenkader von Völkl setzt auch 2010/11 voll auf die technischen Disziplinen. Speerspitze des Teams ist Slalomweltmeister Manfred Pranger (AUT). Mit seinem Podestplatz beim Weltcupfinale 2010 hat der Tiroler bereits ein Zeichen für die neue Saison gesetzt. Bei den Weltmeisterschaften 2011 in Garmisch-Partenkirchen (GER) ist die Titelverteidigung das erklärte Ziel des 32-Jährigen. „Auch im Weltcup ist er ein Siegfahrer. Mit seiner Konstanz ist er auch ein Kandidat für die Slalom-Gesamtwertung“, so Gattermann.

Zu den stärksten Markenkollegen von Manfred Pranger gehört unter anderem Jens Byggmark (SWE). Der 25-Jährige möchte an seine Bestleistungen von 2007 anknüpfen und sich wieder in der Slalom-Spitzengruppe etablieren. Das gleiche Ziel verfolgt Prangers Trainingspartner Wolfgang Hörl (AUT). Der 26-Jährige bestreitet seine erste Saison mit Völkl. „Wolfgang kommt mit dem neuen Material immer besser in Fahrt. Ich bin mir sicher, dass er das auch in den Rennen umsetzen kann“, so Gattermann. Ähnlich positiv blickt Gattermann auf die Saisonvorbereitung von Christoph Dreier (AUT): „Er hat zuletzt privat mit Ivica Kostelić trainiert und war dabei auf Augenhöhe mit dem elfmaligen Weltcupsieger. Ich bin zuversichtlich, dass er sich im starken Slalomteam des ÖSV durchsetzt und einen Weltcup-Startplatz herausfährt“.

 

Weitere Leistungsträger bei den Völkl Herren sind Stefano Gross (ITA), Stefan Kogler (GER) und der Weltcup erfahrene Cristian Deville (ITA). Komplettiert wird das Team durch talentierte Nachwuchs-Racer wie die drei jungen Deutschen Sebastian Liebl (21), Dominik Stehle (24), Philipp Schmid (24) und den italienischen Youngster Ricardo Tonetti (21). Für US-Boy Jimmy Cochran verzögert sich der Saisonauftakt wegen einer Knöchelverletzung, die er sich im Sommer zuzog.

Aktualisierung: 06.11.2010 - 13:05 / Redaktion: Schneestation
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